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Umschulung auf Gyrocopter / Tragschrauber

Für Inhaber einer gültigen Fluglizenz gelten bei der Umschulung auf Gyrocopter / Tragschrauber mehr oder weniger umfangreiche Erleichterungen. Welche Bedingungen im Einzelnen in der Umschulung erfüllt werden müssen und welche Unterlagen zur Beantragung der Lizenz beim DULV eingereicht werden müssen, erfahren Sie in den folgenden Abschnitten.

Ausbildung von Piloten mit gültiger

PPL(A) / LAPL(A), (S) TMG

Theorie (§ 42 LuftPersV):

Ausbildung in Modul II: Die speziellen Fächer (Technik, Verhalten in besonderen Fällen)

Die schriftliche Theorieprüfung kann durch den Ausbildungsleiter abgenommen werden.

Praxis (§ 42 LuftPersV):

Die Mindeststundenanzahl für die praktische Ausbildung entfällt. Dabei müssen jedoch alle Ausbildungsabschnitte gemäß DULV-Ausbildungsnachweisheft für Tragschrauber durchgeführt und dokumentiert werden.
Die Überlandflugausbildung kann auf einen Überlandflug mit mind. 50 km und drei Landungen auf fremden Plätzen mit Fluglehrer reduziert werden.

Die praktische Prüfung wird durch einen externen DULV-Prüfungsrat abgenommen.

Für die Lizenzerteilung sind einzureichen:

  • Antrag zur Lizenzausstellung
  • Ausbildungsmeldung
  • Bestätigung des Theorieunterrichts und der Theorieprüfung durch die Flugschule (Ausbildungsnachweisheft)
  • Nachweis über Praxisausbildung (Ausbildungsnachweisheft)
  • Nachweis über bestandene Praxisprüfung (Praxis-Prüfprotokoll)
  • Beglaubigte Kopie der bereits vorhandenen gültigen Lizenz/-en
  • Ggf. Nachweis über vorhandenes Sprechfunkzeugnis
  • Alle wichtigen Formulare finden Sie im Download-Bereich

Ausbildung von Piloten mit gültiger

PPL(H) / LAPL(H), (S) / SPL-Trike

Theorie (§ 42 LuftPersV):

Ausbildung in Modul II: Die speziellen Fächer (Technik, Verhalten in besonderen Fällen)

Die schriftliche Theorieprüfung kann durch den Ausbildungsleiter abgenommen werden.

Praxis (§ 42 LuftPersV):

Es gelten die Bestimmungen der gültigen Version des Ausbildungshandbuches mit folgenden Erleichterungen:

PPL-C / PPL-H: die praktische Ausbildung umfasst 30 h Flugzeit (davon werden max. 20 h auf Segelflugzeugen oder Hubschraubern angerechnet), mind 5 h mit Fluglehrer, mind. 5 h Alleinflugzeit sowie mind. 20 Allein-Landungen.

Die praktische Prüfung wird durch einen exterenen DULV- Prüfungsrat abgenommen.

SPL-Trike: die praktische Ausbildung umfasst 30 h Flugzeit (davon werden max. 5 h auf UL-Trike angerechnet), mind. 150 Starts und Landungen, mind. 10 h mit Fluglehrer und 5 h Alleinflugzeit sowie mind. 20 Allein-Landungen.

Die praktische Prüfung wird durch einen externen DULV-Prüfungsrat abgenommen.

Für die Lizenzerteilung sind einzureichen:

  • Antrag zur Lizenzausstellung
  • Ausbildungsmeldung
  • Bestätigung des Theorieunterrichts und der Theorieprüfung durch die Flugschule (Ausbildungsnachweisheft)
  • Gültiges fliegerärztliches Tauglichkeitszeugnis LAPL
  • Ausbildungsnachweisheft (bzw. vom Ausbildungsleiter beglaubigte Kopien der Seiten 3 bis 9 daraus)
  • Nachweis über bestandene Praxisprüfung (Praxis-Prüfprotokoll)
  • Beglaubigte Kopie der bereits vorhandenen gültigen Lizenz
  • Kopie des Personalausweises oder Passes
  • Gegebenenfalls Nachweis über vorhandenes Sprechfunkzeugnis

Ausbildung von Piloten mit gültiger

SPL-Motorschrim/-Motorschirm-Trike

Theorie (§ 42 LuftPersV):

Für Inhaber einer Lizenz für Motorschirme oder Motorschirm-Trike bezieht sich die Theorieausbildung und -prüfung auf die Fächer Navigation, Luftrecht (nur Prüfung) und Technik und Verhalten i.b.F. Die Theorieprüfung in diesen Fächern ist vor einem Prüfungsrat abzulegen.

Praxis (§ 42 LuftPersV):

Die praktische Ausbildung umfasst 30 h Flugzeit auf Tragschrauber,mind. 150 Starts und Landungen, mind. 10 h mit Fluglehrer und 5 h Alleinflugzeit sowie mind. 20 Allein-Landungen.

Die praktische Prüfung wird durch einen externen DULV-Prüfungsrat abgenommen.

  • Starts und Landungen auf verschiedenen Flugplätzen
  • Außenlandeübungen mit Fluglehrer
  • Mindestens 2 Überlandflüge mit Fluglehrer (> 200 km mit Zwischenlandung)
  • Mindestens 3 Überlandflüge im Alleinflug über je mind. 50 km Strecke mit Zwischenlandung auf einem anderen Flugplatz.
  • Theoretische und praktische Einweisung in besondere Flugzustände und in das Verhalten bei Notfällen gemäß Flughandbuch.

Für die Lizenzerteilung sind einzureichen:

  • Antrag zur Lizenzausstellung
  • Ausbildungsmeldung
  • Gültiges fliegerärztliches Tauglichkeitszeugnis LAPL
  • Ausbildungsnachweisheft (bzw. die vom Ausbildungsleiter beglaubigte Kopien der Seiten 3 bis 9 daraus)
  • Nachweis über bestandene Praxisprüfung (Praxis-Prüfprotokoll)
  • Gegebenenfalls Nachweis über vorhandenes Sprechfunkzeugnis

Ausbildung von Piloten mit gültigem

DHV-B Schein für Hängegleiter/Gleitsegel

Theorie (§ 42 LuftPersV):

Modul I (Allgemeine Fächer): Luftrecht, Flugfunk (kann bei Nachweis entfallen), Navigation

Modul II (Spezielle Fächer): Technik, Verhalten in besonderen Fällen (inkl. Menschliches Leistungsvermögen)

Theorieprüfung durch den Prüfungsrat.

Praxis (§ 42 LuftPersV):

Die praktische Ausbildung umfasst 30 h Flugausbildung auf Tragschrauber, mind. 150 Starts und Landungen, mind. 5 h Alleinflugzeit sowie mind. 20 Allein-Landungen.

Die praktische Prüfung wird durch einen externen DUL-Prüfungsrat abgenommen.

  • Starts und Landungen auf verschiedenen Flugplätzen
  • Außenlandeübungen mit Fluglehrer
  • Mind. 2 Überlandflüge mit Fluglehrer (> 200 km mit Zwischenlandung)
  • mind. drei Überlandflüge im Alleinflug über je mind. 50 km Strecke mit Zwischenlandungauf einem anderen Flugplatz.
  • Die theoretische und praktische Einweisung in besondere Flugzustände und in das Verhalten bei Notfällen gemäß Flughandbuch.

Für die Lizenzerteilung sind einzureichen:

  • Antrag zur Lizenzausstellung
  • Ausbildungsmeldung
  • Gültiges fliegerärztliches Tauglichkeitszeugnis LAPL
  • Beglaubigte Kopie der gültigen unbeschränkten Lizenz für HG oder GS
  • Ausbildungsnachweisheft (bzw. die vom Ausbildungsleiter beglaubigte Kopien der Seiten 3 bis 9 daraus)
  • Bestätigung über die bestandene Praxisprüfung (Praxis-Prüfprotokoll)
  • Kopie des Personalausweises oder Passes
  • Gegebenenfalls Nachweis über vorhandenes Sprechfunkzeugnis